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KI-Hackathon Impact-Report: was nach dem Event wirklich zählt

Wie ein ehrlicher Impact-Report aus einem KI-Hackathon entsteht. Messframework, KPI-Tabellen, transparente Kostenlogik, ein durchgerechnetes Impact-Modell, EU-AI-Act-Kontext und ein klarer nächster Schritt.

Tim Jamboula — 2026-08-22

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Teams, die mit uns gebaut haben

Von Konzern bis Mittelstand: Diese Teams haben in wenigen Tagen eigene KI-Prototypen gebaut und in den Alltag gebracht.

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Tim Jamboula, Founder von Corporathon. Zuletzt fachlich geprüft am 24. August 2026. Kundenspezifische Aussagen werden vor Veröffentlichung mit den jeweiligen Kunden abgestimmt.

Ein KI-Hackathon Impact-Report beantwortet eine einzige Frage. Arbeitet das Team nach dem Event sichtbar anders, oder war es nur ein schöner Tag? Vier Kennzahlen tragen diese Antwort. Adoption nach 30 Tagen, Zahl der Prototypen in echter Nutzung, gesparte Zeit gegen eine vorher gemessene Baseline und dokumentierte Kompetenz für den EU AI Act. Ohne Baseline vor dem Event bleibt jeder Wert ein Gefühl statt einer Zahl. Deshalb beginnt ein ehrlicher Impact-Report vor dem Hackathon, nicht danach.

  1. Die eigentliche Frage hinter dem Impact-Report
  2. Warum Zufriedenheit die falsche Kennzahl ist
  3. Die vier Kennzahlen, die wirklich tragen
  4. Das Entscheidungsframework für euer Messkonzept
  5. Die ehrliche Kostenlogik der Messung
  6. Ein durchgerechnetes Impact-Modell
  7. Visualisierung: die Adoptionskurve über 90 Tage
  8. EU AI Act: der Report als Kompetenznachweis
  9. Was du jetzt tun solltest
  10. FAQ

1. Die eigentliche Frage hinter dem Impact-Report

"Wie war der Hackathon" ist die Frage, die am Ende jeder gut gemeinte Eventbericht beantwortet. Sie ist die falsche. Die bessere lautet: arbeitet das Team vier Wochen später anders als vorher? Ein Eventbericht sammelt Fotos, Zitate und ein Zufriedenheitsurteil. Ein Impact-Report vergleicht einen Zustand vorher mit einem Zustand nachher und macht die Differenz sichtbar.

Der Unterschied ist nicht kosmetisch. Ein Eventbericht rechtfertigt das Budget rückblickend mit Stimmung. Ein Impact-Report rechtfertigt das nächste Budget mit Veränderung. Nur das Zweite überzeugt eine Geschäftsführung, die schon einmal Geld in eine Weiterbildung gesteckt hat, die nach zwei Wochen verpufft war.

Wenn dein Report nur misst, ob es allen gefallen hat, misst du die Party, nicht die Wirkung. Wirkung ist die Differenz zwischen vorher und nachher. – Tim Jamboula, Founder von Corporathon

2. Warum Zufriedenheit die falsche Kennzahl ist

Zufriedenheit ist leicht zu messen und leicht zu erreichen. Ein guter Tag mit Essen, netten Kollegen und einem Erfolgserlebnis erzeugt hohe Werte, ganz ohne bleibende Veränderung. Genau deshalb ist die klassische Feedback-Umfrage am Ende eines Trainings ein schwaches Signal. Sie misst die Erinnerung an ein Gefühl, nicht die Änderung im Verhalten.

Vanity-Kennzahl Was sie misst Warum sie trügt Belastbare Alternative
Zufriedenheitswert Stimmung am Eventtag steigt auch ohne jede Veränderung Nutzung nach 30 Tagen
Teilnehmerzahl Anwesenheit sagt nichts über Anwendung aktive Nutzer nach 30 Tagen
Zahl der Ideen Kreativität im Raum Ideen ohne Bau verpuffen Prototypen in echter Nutzung
Net Promoter Score Weiterempfehlung misst Erlebnis, nicht Wirkung gesparte Zeit gegen Baseline

Die rechte Spalte ist der Kern eines echten Impact-Reports. Sie misst nicht, wie sich der Tag angefühlt hat, sondern was danach anders läuft.

3. Die vier Kennzahlen, die wirklich tragen

Ein belastbarer Impact-Report kommt mit vier Kennzahlen aus. Mehr ist selten besser, weil zu viele Zahlen die eine wichtige Aussage verwässern.

Kennzahl Was sie zeigt Wie sie erhoben wird Wann sie überzeugt
Adoption nach 30 Tagen Anteil der Teilnehmer, die die Tools noch nutzen Nutzungsdaten oder kurze Selbstauskunft, gegen Baseline wenn deutlich über dem Startwert
Prototypen in Nutzung wie viele gebaute Artefakte echt eingesetzt werden Handoff-Liste plus Rückfrage bei IT und Fachbereich wenn mindestens eines produktiv läuft
Gesparte Zeit Stunden pro Woche, die eine Aufgabe schneller wird Zeitmessung vorher und nachher an derselben Aufgabe wenn die Aufgabe klar abgegrenzt ist
Dokumentierte Kompetenz Nachweis rollenbezogener KI-Kompetenz Teilnahme, Arbeitsergebnisse und Kontext festgehalten für HR und EU-AI-Act-Dokumentation

Diese vier Zahlen erzählen zusammen eine ehrliche Geschichte. Adoption zeigt, ob das Gelernte lebt. Prototypen zeigen, ob es Wert schafft. Gesparte Zeit übersetzt Wert in Euro. Kompetenznachweis deckt die regulatorische Seite ab.

4. Das Entscheidungsframework für euer Messkonzept

Beantworte diese vier Fragen vor dem Hackathon, nicht danach. Wer sie erst hinterher stellt, hat keine Baseline mehr und kann nichts vergleichen.

  1. Was ist die Ausgangslage? Miss Nutzung, Bearbeitungszeit einer Aufgabe und Kompetenz vor dem Event. Ohne diesen Startpunkt gibt es keine Differenz.
  2. Welche eine Aufgabe messt ihr durch? Wähle einen konkreten, wiederkehrenden Prozess. An ihm wird die gesparte Zeit real und nachprüfbar.
  3. Wer besitzt den Prototyp nach dem Event? Ohne benannten Owner und IT-Anschluss verpufft der Bau, und die Kennzahl Prototypen in Nutzung bleibt bei null.
  4. Wann wird nachgemessen? Lege Tag 30 und Tag 90 vorher fest. Ein Report ohne festen Messzeitpunkt wird nie geschrieben.

Faustregel: vier klare Antworten ergeben einen Report, der trägt. Bleibt eine Frage offen, liegt genau dort die Lücke, die euren Report später angreifbar macht.

5. Die ehrliche Kostenlogik der Messung

Messung kostet, aber weniger als die meisten denken, und viel weniger als ein nicht messbares Budget. Die Logik hat drei Posten.

  • Baseline-Aufwand. Vor dem Event eine Aufgabe zu stoppen und die aktuelle Nutzung zu erfassen, kostet wenige Stunden. Dieser Aufwand entscheidet, ob der ganze Report am Ende belastbar oder wertlos ist.
  • Nachmessung. Tag 30 und Tag 90 brauchen je eine kurze Erhebung. Das ist planbar und gering, wenn die Baseline sauber steht.
  • Kosten des Nicht-Messens. Ohne Report lässt sich das nächste KI-Budget nur mit Bauchgefühl begründen. Diese stille Unsicherheit blockiert Folgeinvestitionen und ist der teuerste Posten von allen.

Corporathon nennt bewusst noch keine festen Preise für den Hackathon selbst. Der Zuschnitt entsteht im Gespräch aus Teamgröße, Format, Vorbereitung, Toolzugängen und Scope. Die Messung ist Teil des Vorgehens, kein teurer Zusatz.

Euer Messkonzept gemeinsam aufsetzen

Zwei Wege, je nachdem wie weit ihr seid.

  • Direkt buchen: Discovery Call buchen. 30 Minuten, wir legen die Baseline und die vier Kennzahlen für euren Fall fest.
  • Erst mitlesen: Trag deine E-Mail ein und bekomme die Impact-Report-Vorlage plus KPI-Baseline-Checkliste. Kein Spam, jederzeit abbestellbar.

6. Ein durchgerechnetes Impact-Modell

Ein rein illustratives Modell, das ihr mit euren Zahlen ersetzt. Dies ist eine Modellrechnung, keine Kundenzahl.

Angenommen, ein Team baut im Hackathon einen Prototyp, der eine wiederkehrende Aufgabe beschleunigt, und die Nutzung wird nach 30 Tagen gemessen.

  • Team: 30 Personen, davon nach der Nachmessung 21 aktive Nutzer, also 70 Prozent Adoption gegen eine Baseline von 3 Personen vor dem Event.
  • Gesparte Zeit an der gemessenen Aufgabe: 2,5 Stunden pro aktivem Nutzer und Woche.
  • Wochenwert: 21 Nutzer × 2,5 Stunden = 52,5 Stunden pro Woche.
  • Jahreswert: 52,5 Stunden × 45 Arbeitswochen = 2.362 Stunden.
  • Bei einem Stundenkostensatz von 60 Euro ergibt das rund 141.750 Euro modellierten Jahreswert aus einer einzigen gemessenen Aufgabe.

Diese Zahl ist keine Garantie und kein Kundenergebnis. Sie zeigt, warum sich die Messung lohnt. Erst die Baseline von 3 Personen macht die 21 aktiven Nutzer zu einer Aussage. Ohne den Startpunkt wäre die 70 gerade eine Behauptung. Genau diese Differenz ist der Kern eines Impact-Reports.

7. Visualisierung: die Adoptionskurve über 90 Tage (schematisch)

Adoption 100% | | x────x Tag 90 (gehalten) | x─────── Tag 30 (Nachmessung) | x | x Eventtag | x 0% |x─── Baseline (vor Event) +----------------------------------------> Zeit vor Tag0 Tag30 Tag90

8. EU AI Act: der Report als Kompetenznachweis

Seit dem 2. Februar 2025 verlangt Artikel 4 der KI-Verordnung ausreichende KI-Kompetenz der Mitarbeiter, rollen- und kontextbezogen. Ein Impact-Report zahlt hier doppelt ein. Er dokumentiert, wer mit welchen Werkzeugen an welcher Aufgabe gearbeitet hat, und er belegt mit der Adoptionszahl, dass die Kompetenz nicht nur vermittelt, sondern angewendet wurde. Das ist stärker als eine reine Teilnahmeliste.

Ein behördliches Zertifikat oder automatische Compliance ist das nicht, das verantwortet das Unternehmen anhand seiner Rollen, Systeme und Risiken selbst. Aber ein sauber geführter Report ist geeignete interne Evidenz und ordnet sich in das Gesamtmaßnahmenpaket ein.

9. Was du jetzt tun solltest

Wenn ihr einen KI-Hackathon plant, entscheide vor dem Event über die Messung, nicht danach. Miss die Baseline, wähle die eine Aufgabe, benenne den Owner des Prototyps und lege Tag 30 und Tag 90 als Messzeitpunkte fest. Dann entsteht am Ende ein Impact-Report mit vier belastbaren Zahlen statt eines schönen Rückblicks. Wer das Messkonzept für einen konkreten Fall aufsetzen will, klärt es in einem kurzen Gespräch.

Dein nächster Schritt

  • Discovery Call buchen: cal.com/jamboula/ai-hackathon. Wir legen Baseline, KPIs und Messzeitpunkte für euren Hackathon fest.
  • Vorlage per E-Mail: Trag deine E-Mail ein und bekomme die Impact-Report-Vorlage plus IT-Handoff-Checkliste. Kein Spam, jederzeit abbestellbar.

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KI-Adoption · KI-ROI-Rechner · IT-Handoff · Company Brain

[ Kundenrezensionen ]

Was Teams nach dem Hackathon sagen.

Fünf Stimmen aus Marketing, Operations, IT und Geschäftsführung – gesammelt nach den Hackathons der letzten Monate.

Nach zwei Tagen hatten wir drei Prototypen, die im Team tatsächlich benutzt werden. Kein Konzept, kein Foliensatz – laufende Workflows.

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YOYABA

Die Mischung aus Fachbereich und Technik hat gezündet. Leute, die vorher nie mit KI gearbeitet haben, haben eigene Automationen gebaut.

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Was uns überzeugt hat: Es wurde mit unseren echten Daten und Tools gearbeitet, nicht mit einem Demo-Spielplatz.

Digital Transformation

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Mittelständischer Hersteller

Das IT-Handoff war der Unterschied. Die Prototypen sind nicht nach einer Woche gestorben, sondern in die Produktion gewandert.

IT-Leitung

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Der Kalender lädt externe Inhalte. Wir zeigen sie erst, wenn du der Kategorie „Funktionalität” zustimmst.

[ FAQ ]

Kurz gefragt. Klar beantwortet.

Die Fragen, die im Discovery Call fast immer kommen – hier schon vorab beantwortet.

Ein Impact-Report vergleicht den Zustand vor dem Hackathon mit dem Zustand danach und macht die Differenz an vier Kennzahlen sichtbar. Er misst Adoption nach 30 Tagen, Prototypen in Nutzung, gesparte Zeit gegen eine Baseline und dokumentierte Kompetenz.

Zufriedenheit steigt auch ohne jede bleibende Veränderung. Ein guter Tag erzeugt hohe Werte, sagt aber nichts darüber, ob das Team vier Wochen später anders arbeitet. Wirkung zeigt sich erst im Vergleich von Verhalten vorher und nachher.

Der Report selbst kostet vor allem Zeit für Baseline und Nachmessung, meist wenige Stunden je Erhebung. Der teuerste Posten ist das Nicht-Messen, weil sich ohne Zahlen kein Folgebudget begründen lässt. Feste Preise für den Hackathon entstehen im Gespräch.

Sinnvoll sind Tag 30 und Tag 90 nach dem Event, immer gegen eine vor dem Hackathon erhobene Baseline. Ohne diesen Startpunkt gibt es keine belastbare Differenz und damit keinen echten Report.

Er dokumentiert, wer mit welchen Werkzeugen an welcher Aufgabe gearbeitet hat, und belegt die Anwendung über die Adoptionszahl. Das ist geeignete interne Evidenz für die Kompetenzpflicht nach Artikel 4, aber kein behördliches Zertifikat und keine automatische Compliance.